01Murano und „Venturina“
Venezianische Dokumente nennen „venturina“ und „stellaria“ bereits im ersten Viertel des 17. Jahrhunderts. Das harte, kupferhaltige Glas wurde wie ein Schmuckstein geschnitten und entwickelte sich zu einer berühmten Spezialität Muranos.
02Kristalle durch Temperatur
Die Glasmasse muss kontrolliert erhitzt, exakt lange auf Temperatur gehalten und anschließend gezielt abgekühlt werden. Nur dann wachsen die eingeschlossenen Kupferkristalle in der richtigen Größe und erzeugen das goldene Funkeln.
03Ein riskanter Schmelzprozess
Schon kleine Fehler in Temperatur oder Zeit können den gesamten Schmelzvorgang unbrauchbar machen. Diese Verbindung von Zufall, Können und Risiko erklärt den Namen, der mit „a ventura“ – auf gut Glück – verbunden wird.