![]() 384.000 km, also 30 Erddurchmesser, ist er entfernt, unser Erdtrabant. Aus dieser Entfernung steuert Luna Ebbe und Flut, beeinflusst Wachstumsphasen der Natur sowie unseren Biorhythmus, inspiriert Dichter und Denker und fasziniert als Komplikation in winzigen mechanischen Uhrwerken. Der Mond ist das mit Abstand hellste Objekt am Himmel. Oberflächendetails sind schon mit bloßem Auge erkennbar. Die Umlaufzeit unseres Erdtrabanten nach siderischer Berechnung beträgt 27,3217 und nach synodischer Periode etwa 29,53 Tage. Einfache Mondphasenuhren bemessen den Mondzyklus mit 27,5 Tagen. Um die Mondphasen über Jahre genau auf einer Uhr darzustellen, bedarf es eines komplizierten Räderwerkes. Analog zur täglichen Verschiebung des Mondaufgangs um etwa 50 Minuten treten auch Ebbe und Flut täglich um etwa 50 Minuten später ein. Springfluten bei Voll- und Neumond verdeutlichen den gewaltigen Krafteinfluss des Himmelstrabanten auf jeglichen Wasserhaushalt bei uns auf der Erde. Am 16. April 1998 in der renommierten Zeitschrift „Nature“ veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass sich der Durchmesser von Bäumen im Rhythmus von Ebbe und Flut verändert. Der Schweizer Holzwissenschaftler Ernst Zürcher und seine Kollegen vermuten, dass der Mond den Wasserhaushalt eines Baumes insofern beeinflusst, dass gemäß den Gezeiten ein Wasseraustausch zwischen den unterschiedlichen Teilen eines Baumes stattfindet. Wie also können wir davon ausgehen, dass der Mond uns unberührt lässt? So entspricht beispielsweise der Zyklus von Frauen in Naturvölkern dem des Mondes. Es gibt Menschen, die sich bei Vollmond nicht operieren lassen, da dann angeblich durch stärkere Blutungen Komplikationen auftreten können. Außerdem sollen die Selbstheilungskräfte bei zunehmendem Mond stärker sein. Abnehmender Mond eignet sich eher zum Entschlacken bzw. Entgiften des Körpers als dazu, neue Energie aufzubauen. Die Mondphasen haben also einen nachhaltigen Einfluss auf unser Leben. Wir modernen Menschen sind allerdings dem natürlichen Licht- und Gezeitenrhythmus so weit entrückt, dass wir eine Mondphasenuhr brauchen, um uns des aktuellen Mondstandes bewusst zu sein. So erfahren Mondphasenuhren und Mondkalender in letzter Zeit eine gewaltige Renaissance. Das aus der Naturbeobachtung entstandene und in Bauernregeln enthaltene sowie in Mondkalendern verzeichnete Wissen machten sich schon Generationen vor uns zu Nutzen. So hilft letztendlich eine mechanische Mondphasenuhr dabei, wieder naturverbundener zu leben. Jeden Monat durchläuft der Mond seine Phasen vom Neumond über eine zunehmende Sichel, den Halbmond bis hin zum Vollmond und wieder zurück. Wir sehen also meist lediglich einen Ausschnitt des nur halb beleuchteten Trabanten, abhängig von unserem Winkel zu Sonne und Mond: Steht der Mond der Sonne gegenüber, sehen wir die beleuchtete Seite vollständig als runde Scheibe am Himmel es ist Vollmond. Steht er ihr allerdings genau gegenüber, wird er vom Erdschatten verdunkelt und es kommt zur sehr seltenen Mondfinsternis. Steht der Erdtrabant im rechten Winkel zur Sonne, sehen wir den Halbmond. Steht der Mond zwischen Erde und Sonne, dreht er uns die unbeleuchtete Seite zu und wir können ihn nicht sehen es ist Neumond. Steht er exakt zwischen Sonne und Erde, kommt es zur noch selteneren Sonnenfinsternis. Mondphasenuhren haben eine lange Tradition. Eine Kalenderuhr ist erst dann vollwertig, wenn sie durch eine Mondphasenanzeige zur Vollkalenderuhr wird. Manko der meisten Mondphasenuhren ist jedoch ihre Ungenauigkeit, nur wenige sehr teure Exemplare halten ihre Genauigkeit über Jahrzehnte lang. Seit jeher spielen Uhren mit astronomischen Zeitanzeigen eine wichtige Rolle bei Schaumburg Watch. Modelle wie die Phase de Lune (2001) oder die Lunarium (2009) verkörpern dieses Thema auf sehr eindrucksvolle Weise. Es handelte sich hierbei um konventionelle Mondphasenmodule mit Funktionsweisen, wie man Sie von vielen bekannten Uhrenmanufakturen her kennt. Die Mondzyklen waren bei SCHAUMBURG WATCH schon immer ein Thema: Unser erklärtes Ziel war es vielmehr, eine möglichst realistische Mondphasenanzeige mit möglichst exakter Funktionsweise in eine Armbanduhr zu integrieren. Die Grundidee des MooN Kalibers basiert auf einer Zusammenarbeit mit bekannten schweizer Komplikationsentwicklern. So hatten wir die Möglichkeit, das einzigartiges Basismodul weiter zu entwickeln. Die fotorealistische Darstellung der MooN ist mit 13,4 mm die wohl weltgrößte Mondphasenanzeige in einer Automatikuhr. Dabei bewegt sich nicht die Darstellung des Mondes selbst, sondern eine Erdschatten-Simulation. So bleibt der Mond wie in einer sternenklaren Nacht auch auf dem Ziffernblatt bei Neumond sichtbar. Ziel der Entwicklungsarbeit von SCHAUMBURG WATCH war eine dauerhaft realistische Mondphasenanzeige. Erreicht wurde sie durch eine zum Patent angemeldete nachtleuchtende photorealistische Monddarstellung, die sich im Gegensatz zu anderen Mondphasenuhren nicht bewegt, sondern dem jeweiligen Erdschatten entsprechend mit einer teiltransparenten Scheibe verdeckt wird. Bei Vollmond strahlt der kleine Mond auf der Uhr dank Superluminova A-Grade Leuchtmasse wie sein großes Vorbild. Dieses völlig neue Design ersetzt die kreisförmige Monddarstellung im halbkreisförmigen Ausschnitt der herkömmlichen Anzeigen. Möglich ist die fotorealistische Darstellung erst dadurch, dass uns unser Erdtrabant immer dieselbe Seite zuwendet. Wer kennt sie nicht, die Geschichten um den Mann im Mond? Eine weitere von SCHAUMBURG WATCH entwickelte Superlative ist die wahlweise Auslieferung der MooN mit rechts- oder linkslaufender Mondphase für die Nord- bzw. Südhalbkugel der Erde. Diese Eigenentwicklung basiert auf einem neuartigen Wechselräderwerk, welches es ermöglicht, die Mondphase dem Breitengrad entsprechend links- oder rechtseinlaufend auszuliefern. Ein weiteres Highlight ist die fast schon absolute Genauigkeit der Mondphasenanzeige: Erst in 122,5 Jahren weicht der angezeigte Mondzyklus gerade einmal um einen einzigen Tag ab. Ebenso wichtig wie die jahrzehntelange Anzeigegenauigkeit war uns die minutengenaue Einstellung der Mondphase auf dem Ziffernblatt. Der Korrekturdrücker bei 8 Uhr ermöglicht eine minuziöse Drehung des Erdschattens über dem Mond, so dass ein Vollmond beispielsweise genau auf 10:05 abends eingestellt werden kann. ![]() Das schweizer Basiswerk SW-11 ist ein hochfeines automatisches Manufakturkaliber. Das 11 ½ linige und mit nur 3.6 mm sehr flache Kaliber ist keine experimentelle Entwicklung, es legt vielmehr den Fokus auf Qualität und Zuverlässigkeit. Das SW-11 hat die Zertifizierung der schweizer Chronofiable erhalten. Um dieses zu erhalten, müssen viele umfassende Tests bestanden werden: Ein Testzyklus zur Alterung des Werks, ein Testzyklus zur Überprüfung von Zug- und Schubkräften, Reaktion auf Magnetfeldern uvm. Nicht zuletzt aus diesen Gründen findet man das Werk auch bei High End Uhrenmanufakturen der Haute Horlogerie wieder. Das Zifferblatt selbst ist in vier Varianten erhältlich: Wahlweise in Schwarz oder Weiß sowie gegen Aufpreis in aufwändiger Cloisonné Emaille mit Sternenbild oder sogar mit einem echten Meteoritenziffernblatt, dessen Material aus der Wüstenregion in Namibias stammt. Geliefert wird es mit einem Echtheitszertifikat und erinnert daran, dass der Mond vor Jahrmilliarden durch eine kosmische Kollision entstand. Gebildet hat sich unser Erdmond dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechend vor etwa 4,5 Milliarden Jahren aus den Bruchstücken der Kollision eines etwa marsgroßen Planeten mit der Erde. Solch ausgefuchster Uhrwerktechnik haben wir anstelle eines Standardgehäuses ein alltagstaugliches Stahlgehäuse spendiert, dessen schmucke Form allein schon für Begeisterung sorgt. Das 43mm große und sehr massive Gehäuse läuft nach unten konisch zu und besitzt besonders formschöne Bandanstöße für 22mm Bänder. Verschraubt sind außer dem massiven Gehäuseboden auch die Bandanstöße, damit man diese wunderschöne und wertvolle mechanische Mondphasenuhr im Alltag auf keinen Fall verliert. Ein neuartiges Hightech-Textilband mit funktioneller Faltschließe komplettiert die robuste Gehäuseausstattung. Als besonderes Highlight haben wir die Lünette mondsichelförmig gestaltet, wodurch ihre Anfälligkeit für Kratzer deutlich abnimmt. Auch die Form der Bandanstöße ist sehr individuell und erhöht den Wiedererkennungswert der gleichermaßen sportlichen wie eleganten Uhr in aktueller Größe... Die MooN . . . astronomische ewige Mondkomplikation, 122,5 Jahre ganggenau, nachtleuchtender Mond (zum Patent angemeldet) , minuziöse Mondphasenregulierung möglich . . . PERPETUAL MooN WATCH |
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